Edelweiß -[ēderuwaisu] エーデルワイス

PROLOG

Nur zur Information falls sich jemand fragen sollte was denn los ist  : Ich werde den Blog  in naher Zukunft schließen – für wie lange weiß ich noch nicht. Ich möchte mir das alles noch einmal durchschauen, ob es für mich auch weiterhin Gültigkeit hat, und somit online sein darf, und kann, und ob ich das will. Das hat jetzt keine besondere Bewandtnis, und ich kann es auch nicht genau begründen, aber ich habe das Gefühl es ist momentan besser so . Vielleicht werde ich als Alternative Instagram bemühen…

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Japan-1Japan-0063Erster Tag in Japan

Den Stress habe ich mir selbst eingebrockt. Recht geschieht mir. Nein, der Hintergrund ist der, dass ich  ein Jahr zuvor herausgefunden habe dass in Japan an diesem Wochenende ein traditionelles Fest in Takayama stattfindet, und ich damals  bei der Reiseplanung beschlossen habe, wenn ich nach Japan fahre, dann auch dorthin zu fahren. Ist nicht unbedingt aufgelegt, Streckentechnisch  > Not Easy Going < , aber wie Markus zu sagen pflegt: „Wir sind ja nicht zum Vergnügen hier…..“. Also nach der zweieinhalb Stunden Anfahrt in Shanghai zum Flughafen und nach  dortigen zwei Stunden Kontrollen ..Also letztlich  nach ca 6 Stunden Vorlauf in Summe , jetzt dann endlich im Flieger nach Tokyo. Dort als erstes Geld von den Automaten abheben, max 500 € pro Karte, habe drei Karten mit, zwei werden akzeptiert. Also Geld habe ich mal. Erklärung warum mir das so wichtig ist…In Japan bezahlt man bar !! und der Kartengebrauch ist angeblich vollkommen unüblich und ausländische Karten werden nur in Tokyo, Kyoto…und dort nur an manchen ATM’s akzeptiert. – wie gesagt angeblich, aber es wurde mir ausdrücklich nahegelegt am Flughafen maximal Geld abzuheben – Also Japan ohne Bares….Ist anscheinend nicht so gut.. Dann reservierte Zug und Bahn Tickets  am Postoffice am Flughafen abholen…Postoffice beim Abflugterminal, natürlich nicht im Bereich der Ankunftshalle….soll in der Abflughalle ( ich sage nur – Tōkyō / man kann annehmen , kleiner Flughafen…. ) gegenüber dem Check in Schalter F sein.  Den Pass herzeigen, ich habe die vorher reservierten Zugtickets….Auch so ein Thema… Japanese Railpass…vorher organisieren.. Dann richtigen Zug finden. Umsteigen in Tokyo Hauptbahnhof  und den Shinkansen suchen…20 min müssen reichen. Sie reichen und ich habe furchtbare Kopfschmerzen ich merke wie gestresst ich bin, ziemlich knapp kalkuliert…….Sitze aber im Zug,  alle sind in dezentem Grau gekleidet und es herrscht Totenstille. In den öffentlichen Verkehrsmitteln es nicht gerne gesehen – vorsichtig formuliert – wenn man isst , eine große Ausnahme gibt es aber, hier : der Shinkansen. Jetzt ist es Zeit für ein Zug-Bento, also eine Jausenbox. Diese sogenannten Bento- Boxen, die extra für Bahnfahrten kreiert wurden. – ehrlich die schauen echt gut aus, und sind vorerst einmal optisch genial.  Es ist mittlerweile 22 Uhr, ich habe auf der Strecke einen Zwischenstopp in Nagoya und muss morgen früh um  5 Uhr raus, ich will einen Bus nach Takayama kriegen….

Apropos…Bahnhof, Automaten und Jausenbox… die Getränkeautomaten sind ein Hammer. Es sind kalte und warme Getränke rund um die Uhr erhältlich. Die Energie die zum Kühlen verwendet und die Wärme die hierbei frei wird, wird zum Erhitzen der Heiß Getränke verwendet, eine Art japanisches Perpetuum mobile…P.s. sie haben weltweit das größte Pro/Kopf Verhältnis Sturschädel zu Getränkeautomat. – Auf 23 Einwohner kommt ein Automat. – Manche Getränkeautomaten sprechen angeblich auch die Passanten an. Natürlich habe ich gleich eine Phantasie im Kopf . Hey du !  Im richtigen Moment -zum Beispiel um Mitternacht- und wenn man das nicht weiß – kann das schon ein bisschen für einen gewisse Art von Unbehagen und Unsicherheit führen,   und das war jetzt finde ich vorsichtig formuliert….. abgesehen davon, wurden bis 2002 sogar halluzinogene Pilze in Automaten angeboten – vielleicht ein Automatenroboter der seine Pilze selber konsumiert hat und jetzt ausrastet?  Das angeblich nicht – Mittlerweile sind sie  illegal… dann eine weitere Eigenart , sie haben keine Abfalleimer. Nirgends, in keiner Stadt ! ok manchmal in den Geschäften…Indoor. Seit dem Giftgasanschlag in einer Tōkyōer U Bahn 1995 , wo eine ich glaube Sarin Bombe in einem Abfall Eimer platziert wurde,.. am Anfang habe ich das eher als nervig empfunden – nirgends ein Mistkübel, dann aber mit der Zeit ist es mir sogar sehr sympathisch geworden. Man lernt seinen Müll mitzunehmen und auch zu reduzieren…. ( incl tragbaren Aschenbecher – was mich ja ungemein beschäftigt )..aber was sie haben…an jeder Ecke eine Toilette. Ob das auf Inkontinenz und Prostata Problemen  bei einer mit Überalterung leidenden Gemeinschaft zurückzuführen ist,  weiß ich nicht.

Einschub : SHIT –  Schmerzen, einschießend, am rechten Unterschenkel, beim Aufrichten aus der Hocke , aber nicht nur.  Hat gestern am Abend angefangen. Jetzt auch diskret in Ruhe im Bus, während ich das schreibe.  Ziemlich bescheiden , und  der Schmerz ist so stark dass ich das Gefühl habe dass  der Fuß richtig auslässt. Nicht gut.

… apropos Totenstille im Zug. Telephonieren im Bus ist nicht erlaubt..China ist nicht lange her, komplett anders rum….und nach einer Stunde Busfahrt ist klar. Hier ist Kirschblüten 🌸 Zeit.

JAPANS TIERLEBEN

FRÖSCHE 🐸 FRÖSCHE

Der japanische Ausdruck für Frosch, kaeru(蛙), wird genauso ausgesprochen wie das Wort »zurückkehren«(帰る). Geht ein geliebter Mensch auf Reisen und man möchte ihm eine gute Rückkehr wünschen, bringt man einen Frosch zum Schrein. Ja so ist’s mit der Aussprache anscheinend in diesen Gegenden. Wie ich schon geschrieben habe , Schwein gehabt hat der Hirsch in China, denn er hat das Glück den Klang nach Karriere zu haben….

KATZEN 🐈 KATZEN 

Katze Nr1

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Die Geld herbeiwinkende Katze (maneki neko招き猫) ist gar nicht so alt – und sie ist nicht nur in China : Sie kam im 19. Jahrhundert in Mode – und zwar am Eingang von Bordellen. Doch wie man sieht….blieb es nicht dabei.Die Kalligraphie auf der Goldmünze in der linken Pfote bedeutet zehn Millionen Ryō(千万両) und bezieht sich auf eine alte japanische Währung.

Katze Nr2 ( war sehr hilfreich )

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Ein  besonders geniales Service – bin auch erst nach einigen Tagen, beim lesen über Japan, darauf gestoßen. Takkyubin..sie liefern dir dein Gepäck oder deine Vase innerhalb Japans und  innerhalb 24h zu einem ehrlich gesagt Spottpreis. Ich benutze ihn bei meinem Ausflug zum 🗻 Mount Koya und Mount Fuji. Mein Bein wird hoffentlich Dankeschön sagen..

WALE 🐳 WALE

Der Walfang zu wissenschaftlichen Zwecken ist erlaubt. Genau darauf beruft sich Japan und weigert sich beharrlich, den Riesensäuger vom Speisezettel zu streichen. Dass er genau da landet, ist ziemlich unumstritten: Um die 10000 bis 20000 Yen kostet ein Kilo Walfleisch.

DELPHINE 🐋 DELPHINE

KUGELFISCH 🐡 KUGELFISCH

..es heißt es sterben immer wieder Japaner durch das Essen von Kugelfischen…über die Anzahl der damit verbundenen Selbstmorde …schweigt man sich aus…man will das nicht zu sehr publik machen…man hat Angst vor Nachahmern…

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Selbstmord in Japan

FUCHS 🦊 FUCHS

Der bekannte Fushimi Inari-Taisha shrine zum Beispiel ( der mit den vielen roten Torbögen ) hat zum Beispiel viele Füchse an den Eingängen und überall. Das kommt von >  foxes eat mice, mice which eat rice …< …O-Ton Free Walking Tour ..somit ist der Fuchs mehr als erwünscht um der Mäuseplage Herr zu werden…

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Zweiter und  dritter Tag in Japan

TAKAYAMA

Bin wieder irgendwie zu Hause. Kein fremdartiges Gefühl hier. Aber bin ja extra wegen dem Festival hierhergekommen. Streune herum und am Abend wieder starke stromschlagartige Schmerzen im rechten Unterschenkel, aber so dass Ich zeitweilig fast den Halt verliere. Ein Schreckmoment, denn ich kann den Schmerz absolut nicht zuordnen… bleibe am nächsten Tag zu Hause..und lasse das Festival links liegen, nehme die max Dosis an NSAR…am nächsten Tag ist der Schmerz etwas weniger aber noch deutlich da… nutzt nichts,  ich muss irgendwie weiter…

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Vierter Tag in Japan

SHIRAKAWA-GO 

…..of the Sho-kawa valley is the village of Ogimachi. The village is home to a large number of gassho-zukuri houses, and has been a UNESCO World Heritage site since 1995. These large wooden houses have steep thatched roofs designed to withstand heavy snow, and the term gassho-zukuri refers to the shape of praying hands formed by the roofs. Inside, the houses could accommodate large extended families of up to sixty people….  > Excerp aus irgendeiner Touristenwebseite  <

Es ist wieder einmal fast wie zu Hause. Es ist Frühling hier und ich bin mitten in  dieser Kirschblüten- Zeit an diesem Ort. Wo anders ist sie bereits vorbei..einfach nur Glück gehabt damit..Es schaut hier so ein bisschen wie eine Mixtur aus Gosau Hintertal und Großgmain Freilicht Museum aus. Aber es kommt mir gerade recht. Gestern mit den doch starken Schmerzen war sowas wie Homesickness nicht weit. Und – wie gerufen- Gosau Hintertal…Ist zwar nicht ganz so meine Heimat aber halt „heimelig“ an dem Ort wo ich heute übrigens übernachten werde – Stilecht japanisch in einem RYOKAN. Für mich der Inbegriff des Ursprünglichen.  In  Japan zeichnet sich ein Aufenthalt in einem Ryokan, einem traditionellen Gasthaus mit gastronomischer Vollbetreuung durch die Hausherren aus , Tatamimatten als Zimmerboden und ausrollbarem Futon als Schlafgelegenheit. Im holzgetäfelten Eingangsbereich, genkkan genannt, werden die Schuhe ausgezogen. Die Tatami, wie bereits erwähnt, mit geflochtenen Reisstrohmatten , werden nur mit Socken betreten….usw. Wehe dir du Ignorierst das ….Es beginnt gerade vor dem Haus  ein Magnolienbaum neben dem Kirschbaum zu blühen…Ich denke mir, wie zu Hause, da könnte es auch gerade soweit sein…..  Also fühl dich wie zu Hause.. und am Abend ab in einen „Onsen“  …..ich bin ja nicht tätowiert..( so darf man hier nicht rein- die Yakuza lässt grüßen ) ..Zuerst legt man im Umkleideraum alle Sachen in einen kleinen Korb, nachdem man die Schuhe irgendwo im Vorraum schon mal abgegeben hat , dann geht man mit einem kleinen Handtuch und Seife in den Badebereich ( Handtuch dezent vor dem Intimbereich / nicht die Seife ) aber auf keinen Fall gleich ins Wasser. Ins Badebecken darf nichts als gründlich gesäuberter Menschenkörper. Das Bad dient nicht der Reinigung, sondern der Entspannung. Bei der vorherigen Reinigung ist darauf zu achten, dass man die anderen Badegäste nicht nass spritzt und während des ganzen Aufenthalts ist darauf zu achten, dass man sein eigenes Handtuch nicht nass macht. Sobald man ins heiße Badewasserbecken gestiegen ist, ist darauf zu achten, dass man sich nicht mehr als nötig bewegt – und es ist höllisch heiß da drinnen, Regeln die zu befolgen wären, wenig bewegen, wenig reden, die Hölle ist das heiß… , ich halte es ehrlich gesagt nicht sehr lange aus… Gott sei Dank habe ich diese japanischen Franzosen kennengelernt – die mit mir im selben Ryokan übernachten, welche mich ehrlich gesagt gerettet haben …auf was Mann  da nicht alles aufpassen muss, also Spaß stelle ich mir irgendwie anders vor….

Also die zwei Franzosen die ich Gott sei Dank kenngelernt habe, die eigentlich schon Japaner sind. Der eine lebt seit zwanzig und der andere seit 8 Jahren hier. Kurz und bündig. Wobei einer davon nur Japanisch und französisch spricht.. Für unsere K.uK. Bäderkultur ist das absolut nichts Neues. Es ist halt nur soo  ungemein wichtig dass man die Rituale hier  einhält. Wann was wie sich selber waschen…und wann nichts tun…und hier in der Riesenbadewanne unter lauter Männern mit suboptimalen  Körperbau, kommt mir eine mögliche Erklärung woher die Schmerzen im Bein kommen könnten. Den in der Wärme sind sie wieder aufgetreten. Vor ca zehn Tagen bin ich kräftig umgeknöchelt. Aber die Art des  Schmerzes  passt nicht dazu…Shit… ( ich betrete jetzt Feindesgebiet – die Unfallchirurgie, ich Internist stelle eine Unfallchirurgische Diagnose…. Claudia ich brauche deine Hilfe…. ) Ich gehe jetzt nach Hause in mein mit Tatami Matten ausgelegten Raum wo mir am Abend ein Futon hergerichtet wird. Das genieße ich jetzt mal und mach mir morgen wieder Gedanken wie das jetzt am besten zu lösen wäre..weiß schon Krankenhaus usw… wäre echt schlau…irgendwie will ich aber daran vorbei…

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….kurzer Ausflug aus einer gelesenen  Geschichte und der Versuch als > nicht Japaner < einen Aufenthalt in einem Ryokan zu bekommen, und das zur Kirschblütenzeit ….ich versuche nur euren Respekt zu bekommen….

…..es wurde mir gesagt, ich solle mich an Sie wenden: Ich möchte einen Ryokan buchen …« »Ryokan?! Das ist aber teuer!« Habe ich die Stimme eines armen Mannes? »Machen Sie sich darüber mal keine Gedanken, ich werde das Geld schon irgendwie auftreiben …« »Wann wollen Sie denn reisen?« »So Mitte März.« »Mitte März? Da ist aber noch gar nicht Kirschblütensaison, und es ist noch ziemlich kalt!« »Ich bin darüber informiert, aber meine Pläne stehen fest …« »Da werden viele Ryokan schon ausgebucht sein …« »Obwohl noch gar nicht Saison ist?« »Hotels westlicher Art sind viel billiger …« »Ich weiß, aber ich will Authentizität.« Die japanische Dame in Frankfurt seufzt. »Also gut. Wohin möchten Sie denn reisen, Tokio oder Kyoto?« »Matsuyama.« »Matsuyama?!« »Das ist auf Shikoku.« »Ich weiß, dass das auf Shikoku ist! Das wird aber schwierig!« »Takamatsu würde auch gehen..»Das ist auch auf Shikoku!« »Das weiß ich. Was wäre denn nicht so schwierig für Sie?« »Tokio oder Kyoto.« »Ich fürchte, dass ich auf Shikoku bestehen muss.« »Sprechen Sie denn Japanisch? Sonst könnte es schwierig werden in einem Ryokan …«.

Also bei mir war es Shirakawa-go zur Blütezeit…und ich spreche definitiv kein japanisch….

Wörtlich übersetzt bedeutet hanami »Blumen anschauen«, gemeint sind natürlich die Kirschblüten (  Sakura ) Wo sich die Blüten bereits öffnen, wann die Blüte in Tōkyō oder Ōsaka ankommt, ob sie dieses Jahr eher früh oder spät dran ist, all dies ist hier  eine ausführliche Berichterstattung wert. Wie in Amerika bei dem Red Indian Summer.    Und ich bin entweder mittendrin oder habe es gerade verpasst, ich weiß es  nicht so waren meine Gedanken … In China haben sie gerade geblüht, aber das ist einige km entfernt. ….. Laut Informationen beginnt sie im Januar in Okinawa und zieht langsam nach Norden, bis sie im Mai Hokkaidō erreicht. Aber irgendwie sind mir die Kirschblüten nicht ganz so wichtig wie den Japanern…und…..Dass man dabei nicht nur auf die Blüten schaut, sondern  sich auch ziemlich besauft , gehört angeblich unbedingt dazu….und das ist mir nun völlig egal.

……..so dass habe ich vor ein paar Tagen geschrieben. Ich bin jetzt in Shirakawa-go und heuer ist hier eine sehr  späte Blütezeit und ich bin mittendrin……und erfahre es gibt bei den Sakura…männliche und weibliche Blüten, und welche glaubt ihr sind schöner und es werden  somit nur diese gepflanzt und es gibt dann natürlich auch keine Kirschen…Hausaufgabe….

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The Walking Dead

Die durchschnittliche jährliche Verspätung pro Shinkansen-Zug beträgt 0,9 Minuten …..da sagst du nichts mehr…

Sleeping while present‘ ist in Japan als „inemuri“ ein geläufiger Begriff und ein Indiz für Fleiß – denn wer wenig schläft, der arbeitet viel. Sie sitzen und stehen sehen aber alle aus wie im Zwischenbereich lebend, Scary monsters, viele im Business Outfit und alles  natürlich nonverbal. Es hat echt was gespenstisches like Walking Dead. Beängstigend ist aber schon , dass es in der japanischen Sprache ein eigenes Wort für den Tod durch Überarbeitung gibt: karoshi. Und wir Mediziner wissen , dass es auch ein Wort für ein gebrochenes Herz gibt….und dass tatsächlich existiert….Takotsubo…– habe es selber schon zweimal diagnostiziert… Die Arbeit ruft………

Indem Zugführer, Schaffner und andere Bahnangestellte alle erforderlichen Checks mit Handbewegungen begleiten und den jeweiligen Status laut ansagen, werden sie sich angeblich schneller bewusst, wenn sie einen davon vergessen. Aber wir sprechen hier  auch von Körperspannung bis zur genauen Haltung der Finger und nicht zu vergessen der erforderlichen inneren Haltung! Eiskunstlauf ohne Schlittschuhen am Bahnsteig und im Führerhaus. Unterwegs kalkulieren die Zugführer zudem permanent die Geschwindigkeit neu, um eine zehntelsekundengenaue Ankunft zu erreichen. Es ist aber sowas von „lustig“ Ihnen bei dieser Art von „Arbeit“ zuzusehen.. Ja und ich habe herausgefunden was da los war am Bahnhof in Tokyo als die Reinigungsdamen den Shinkansen fertig gesäubert haben… ( alles auf Zelluloid gebannt habe ich mir gedacht, nein verhaut..) Genau sieben Minuten. In Tōkyō, der Endstation der Tōhoku-und Jōetsu-Shinkansen, kommt alle vier Minuten ein Shinkansen an und bleibt genau zwölf Minuten stehen. Fünf davon sind für das Ein-und Aussteigen der Passagiere vorgesehen, in den restlichen sieben Minuten rückt eine Putzkolonne an, säubert  den Zug, wechselt alle Sitzbezüge aus, räumt den Müll beiseite und reinigt die Toiletten. Das Geheimnis hinter der schnellen Arbeitsweise: Jede Bewegung ist genau ausgetüftelt und festgelegt. Und……Zum Schluss wenn Sie aussteigen gibt es noch eine kollektive Verbeugung vor den Passagieren am Bahnsteig….und ich habe es echt dreimal geschafft die Kamera oder Videoeinstellung so zu verhunzen dass ich keine Aufnahme davon habe…ja so kann gehen…

und Zombie von den Cranberries ( Sie gibt es leider auch nicht mehr ) weil es so nett ist… und ich so viele Iren auf dieser Reise getroffen habe..

fünfter Tag in Japan

Sitze gerade in einem Restaurant, dem ich mich zaghaft angenähert habe. Aber wenn ich schon hier bin dann muss ich schon japanisch essen …und es ist wiederum sooo gut… ich weiß nicht warum mir das früher nicht aufgefallen ist wie gut japanisches Essen ist… ich lese jetzt nach dem Essen über Shintoismus nach… ich glaube ich werde den Text verlinken, denn sie wissen ja alle selber nicht wie sie das einordnen sollen….und imeine Zeit ist echt knapp. Eine offizielle Statistik nennt für das Jahr 2012 etwa 100 Millionen Gläubige, was etwa 80 % der japanischen Bevölkerung entspricht. Nach einer anderen Quelle beträgt die Zahl der Gläubigen jedoch lediglich 3,3 % der japanischen Bevölkerung, also etwa vier Millionen.

SHINTOISMUS  ……besitzt weder eine Gründerfigur noch ein konkretes Dogma. Die einheitlichen Merkmale des Shintō liegen in erster Linie auf dem Gebiet des Ritus ( starke Betonung auf Reinigung kommt mir vor, und der Architektur ). Der „Shintō- Schrein“ ist daher eines der wichtigsten identitätsstiftenden Merkmale der Shintō-Religion. Shinto ist während des Lebens so alles was Spaß macht, Geburt, Heirat, usw…und wenn es dann eng wird dann eher Budhistisch…Shintoismus , Das ist für mich  die Religion mit > weil wir es immer schon so gemacht haben < reine Tradition und keine schriftlichen Aufzeichnungen, also eine sogenannte ethnische? Religion – ( zum Teil aus WIKIPEDIA ) 

.…noch Fragen?

KANAZAWA

Also Tag fünf, ich habe es geschafft das rechte Bein irgendwie zu schonen, es hat heute definitiv weniger weh getan. Hier  schaue ich  mir einen der angeblich schönsten Gärten Japans an. An Gert und Claudia – das wär aber sowas von euer Ding…. durch die Stadt streunen streiche ich lieber.. Japan-8175

Sechster bis neunter Tag in Japan

KYŌTO

Auf nach Kyoto. Aber,…..diese Toiletten – an die beheizte Klobrille und all diesen Firelefanz könnte ich mich gewöhnen. ehrlich. Ich glaube diese Toilettenkultur muss was mit dem Shintoismus zu tun haben. Es gibt da anscheinend ganz was wichtiges in deren Tradition und das ist Sauberkeit…aber es wird gemunkelt dass gerade wir Westler  es sind , die sich nach ihrer ersten Toilette hier nicht mehr einkriegen. Manche wollen gar nicht wieder runter. Bidet-und andere Reinigungsfunktionen sind integriert, konfigurierbar nach Stärke und Dauer, komplett mit Trocknungsgebläse. Um eigenen Geräusche akustisch zu verschleiern, betätigten die Japanerinnen in der Vergangenheit permanent die Spülung , das ist natürlich gleichzeitig Wasservergeudung. Also musste eine Lösung gefunden werden. Wasser muss nun nicht mehr vergeudet werden : Viele Toiletten sind inzwischen mit einem Knopf ausgestattet, der lediglich das Geräusch der Spülung simuliert, ohne dass tatsächlich Wasser fließt.

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Und übrigens . Verbeugt wird sich  auch beim Telefonieren….jawohl…ja..

….einige Tage jetzt in Kyoto,..hätte auch vorgehabt nach Nara zu fahren, weil in der Nähe….aber Kyoto ist –  finde ich – schier unglaublich. Ich liebe diese Stadt. Ich finde sie  einfach nur  großartig mit all den Tempeln und Gärten jetzt im Frühling. Eine der interessantesten und schönsten Städte welche ich bisher in meinem Leben gesehen habe.  Nara wird gestrichen….

Aber kompliziert. Das herumkommen hier in Kyōto. Lauter private Transportunternehmen. Das Bussystem hat mit der U- Bahn und diese mit der von der JR ( Japanese Railway ) betriebenen Transporte , und der Nikai usw, Hentai wie sie auch immer heißen mögen nichts zu tun … also immer neues Ticket und verschiedene Preise je nach Weglänge, ja lies mal den Zielort auf japanisch…….. hat sich später nicht geändert, ist  in Osaka genauso und soll angeblich auch so in Tōkyō sein. In der U Bahn auf dem Weg nach Hakone fällt mir dann doch irgendwie nach einiger Zeit auf dass ich der einzige Mann in diesem U Bahn Wagon bin…unangenehm.. ich weiß da ist was faul und wahrscheinlich sind es nicht die anderen die hier falsch sind… Nachgelesen : die Sache ist die – Den Japanern gefällt es Frauen in überfüllten U- Bahnen dort zu berühren, wo man es in der Öffentlichkeit besser lassen sollte,  . Es werden angeblich auch Videos gedreht und diese dann online gestellt… Kazumi 512  09:30 ..Midsoij Line …um so vielleicht seine Angebetete sagen wir mal – anders –  sehen zu können.. aber  lassen wir das – aber es ist  dann trotzdem eine Erfahrung zu sehen wie in der U-Bahn , ich sag einmal –  Hausfrauen  in den Fünfzigern-   Einfach  ganz ungeniert in Hardcore-Mangas blättern…niemand stört sich hier daran..und wie ich dann wiederholt merke hier ganz normal…

Lovers in Japan…eine Liveaufnahme von Coldplay in Japan:   > Lovers… und Geisha  und Hard Core Mangas <  da habe ich mir gedacht   die Nummer könnte passen und ich liebe die Gitarre in dieser Nummer, stimmlich ist die Nummer nicht 100% …

Geisha 

Memory’s of a Geisha. Soll angeblich ein berühmter Film als auch ein berühmtes Buch sein…ich kenne es nicht. Treffe aber auf welche – ich meine Geishas,-  sind auch nicht mehr so häufig anzutreffen, aber es gibt sie noch….und sind sie nun Freelancer, oder nicht, oder „nur“ Speziell in ihrem Unterhaltungswert für Betuchte….ein Abend mit Ihnen kostet angeblich schon was. Sie haben eine toughe Ausbildung hinter sich und eine toughe Frisur . Angeblich können Sie deshalb nur mit einem Holzbrett unter dem Hals schlafen, damit über Nacht nichts ruiniert wird…Wie es aber dann mit dem.. aber lassen wir das … Als Auszubildende werden sie Meiko,  und als fertig ausgebildete Geisha,  Geiko genannt;  habe ich mir bei der Free Walking Tour hier sagen lassen. Und wenn wir schon bei teuer und wertvoll sind. So ein Kimono kostet soviel wie ein Gebraucht Wagen und geht bis zu einem Kleinfamilien Haus  – Ein Kimono aus  Silk … 5000 – 300000 US. Und ….selling the virginity’s…gibts angeblich seit dem zweiten Weltkrieg nicht mehr…und bei  Hostessen habe ich mir sagen lassen,  könnte man eigentlich von einer Geisha – Light sprechen. Wo die Geisha mit Tradition punktet und eigenhändiger musikalischer Begleitung , gibt es wahrscheinlich zusammen mit einer Hostess einen „ geilen“ Karaoke Abend..

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Temples & Shrines ..

Wo sind die Unterschiede.. :

Tempel das  heißt einmal bücken. Räucherstäbchen anzünden, Rauch zu sich winken, inhalieren. Shrine  heißt dreimal bücken, zweimal zu Beginn und einmal am Ende, nachdem man die Glocke geläutet hat und dann zweimal klatschen, damit der hiesige Gott auch mitkriegt dass man da ist…außer wenn die Gottheit sich hinter einem Wasserbecken befindet, dann bespritzt man diese mit Wasser – bei dieser Gelegenheit braucht man angeblich nicht zu klatschen, da ja dem Gott dann somit ziemlich klar sein sollte, dass man da ist, wenn man ihn mit dem Wasser angespritzt hat. Aber all das erst nachdem man zuerst die Kelle mit der rechten Hand genommen hat, Wasser geschöpft hat, dieses Wasser auf der linken Hand dann..usw… ( Angaben ohne Gewähr, alles Hörensagen….) also Tempel ist Budhistisch und Shrine Shintoismus. Wobei es schon hin und wieder ineinander übergehen kann sagt man…

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Ja. In Kyoto gibt es davon unzählige und ich bin hin und weg….inclusive der traumhaft schönen Gärten.

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Zehnter und elfter Tag in Japan 

Mount Koya / Koyasan ….das Zentrum des Shingon Buddhismus

Ich fahre mit dem Zug, also man möge sich ungefähr Attnang Puchheim – Bad Ischl in Erinnerung rufen,  so ziemlich die gleiche Geschwindigkeit als auch Streckenlänge    zum Mount Koya. Ich möchte in einem Zen Buddhismus „Kloster“ – Shokubo  in Japan übernachten… ist sowas ähnliches wie ein Ryokan, wird aber von Mönchen geführt die hier leben. Diskrete psychische Anspannung ist nicht zu leugnen… Man bekommt hier ein vegetarisches Essen und ein Frühstück welches von den Mönchen zubereitet wird. Und man kann am Mönchsleben teilhaben….das heißt 5 Uhr aufstehen…..( wir sind ja nicht zum Vergnügen hier…haben wir ja schon einmal festgestellt.)

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In Kyosan am Mount Koya geht man den Laternen gesäumten Weg durch Okunoin, dem  Waldfriedhof und die Ruhestätte des verehrten Mönch Kukai.  Ich habe schon ewig lange keinen solch schönen Friedhof gesehen . Ich bin erneut erschlagen, echt hin und weg, nicht tot – aber, ehrlich berauscht. Am Ende des zwei Kilometer langen Weges erreicht man versteckt hinter einer  Laternenhalle sein Mausoleum, in dem er im Zustand der ewigen Meditation auf die Erscheinung des kommenden Buddha wartet. Die Laternen, mystisch, traumhaft, erlöschen nie ……  > und das ewige Licht leuchte ihm …in neuem Kontext..< Nach dem Shingon-Glauben gibt es keine Toten, nur wartende Geister…. und wenn schon Geist, dann gerne hier… Ein Grund mehr hier  bestattet zu sein. Natürlich ist man auch hungrig wenn man nicht ganz tot ist. Zwei mal am Tag ist Essenszeit für den Mönch ( Untoten/ Zustand der ewigen Meditation) . Um 06:00 und 10:30 .

Musikalisch war das jetzt eher die leichte Übung.. David Sylvian mit der Gruppe Japan und Sakamoto die Nummer Ghosts….also mehr als aufgelegt geht nicht mehr…

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Wipe out  heißt ja irgendwie ja mehr ..auslöschen,  als sauber machen oder zusammenkehren….. Aber ich werde es mal freier übersetzen und somit die Möglichkeit nutzen   eine alte  > Surfer < Nummer ; aufgenommen in Japan,  zu bringen. Als ich mit 14 Jahren die Musiksammlung meines Bruders rauf und runter spielte…. war diese Nummer auch dabei …

Kyosan  ist ein weiterer beeindruckender Ort, zufällig passiert, wo mich nur der Wunsch in einem Kloster/Tempel  oder ähnlichem zu übernachten,  hergeführt hat. Ich bereue keine Sekunde…. Heute , nach dem Morgenritual mit den Mönchen, weiter sensationelle Mystik, eine halbe bis Dreiviertel Stunde ein repetetives  unglaublich gut vorgetragenes Mantra , unglaublich angenehmer  Geruch,  gehts zum Frühstück….wo ich natürlich in die Schale für den Tee meinen Reis hineingebe…sehr zum Amüsement der Mönche….  aber wie gesagt, erneut ein Platz, wie schon Kyoto, wo ich gerne länger verweilt ( bewusste Wortwahl ) wäre = hätte/gekönntet. Vom Konjunktiv kann man sich nichts kaufen! 

Bevor es nach Osaka weitergeht, muss ich noch mal auf den Friedhof. Ich wollte ja gestern in der Nacht noch dorthin. Ein Weg voll  mit Laternen in der Nacht …verwunschen….aber…..“Ausgangssperre“ im Kloster – damit habe ich jetzt nicht gerechnet. Na raus wäre schon möglich gewesen, aber eben nicht mehr rein. Also in der Früh nochmal zum Friedhof und den Mönchen bei der „Essensausgabe“ für Ihren verehrten Mönch im „Zwischenraum“ zusehen.  Dann zurück mit dem Regionalzug Attnang Puchheim – Bad Ischl nach …einfach mal weiter…Noch ein bisschen über Religion lesen …..

Lese wieder , dass es im Shintoismus kein grundlegendes religiöses Traktat gibt, an das man sich halten müsste, kein festes Regelwerk, ja nicht einmal einen Heilsweg. Nur säubern muss man sich, bevor man in den Tempel geht, denn Unreinheit ist im Shintō-Glauben undenkbar. Vielleicht sollten unsere Zahnärzte ihre „PR“ überdenken und ihre Rituale besser vermarkten.

Der Ise-Jingu(伊勢神宮) ist das oberste Heiligtum des Shintō-Glaubens.  ( ein besonderer Shrine ) Er ist der Sonnengöttin Amaterasu gewidmet und in seiner Schlichtheit kaum zu übertreffen: rohes Holz, kaum Verzierungen, keinerlei Schnörkel … Alle 20 Jahre wird er ab-und wieder neu aufgebaut, und das seit 1300 Jahren. Sake und Götter haben in Japan ein enges Verhältnis. Traditionell wurde während der Schreinfeste früher oft auch Sake ausgegeben. Dass sich die Menschen danach den Göttern recht nahe fühlten, kann man auch ohne Shintō-Hintergrund gut verstehen. 

Der japanische Buddhismus bukkyō(仏教) unterteilt sich in verschiedene Schulen, die allesamt der Mahayana-Richtung zuzuordnen sind. In dieser ist es nicht nötig, Priester zu werden oder als Mann geboren zu werden, um Erleuchtung zu finden. Auch gibt es hier Bodhisattvas bosatsu(菩薩): Wesen, die eigentlich schon die Erleuchtung erreicht haben, aber auf Erden bleiben, um anderen Menschen auf diesem Weg zu helfen. Also das ist der Buddhismus des „ großen Wagens“ wo alle was davon haben ..im Gegensätzlichen zum „kleinen Buddhismus“ ( Myanmar/ Sri Lanka…) wo man nur als Mönch und Asket usw.. die Erleuchtung erreichen kann , und man als normal Sterblicher halt Goldblättchen an Buddha Figuren kleben muss um sich einen Platz zu erkaufen…kommt irgendwie bekannt vor oder ?  

Was  sind Jizo-Figuren(地蔵). Dieser Bodhisattva soll geschworen haben, alle Wesen aus der Hölle zu retten, bevor er ins Nirvana eingeht. Jizos kümmern sich auch um die Seelen, die zwischen den Welten umherirren. Kleine Kinder zum Beispiel oder Babys, die noch im Bauch der Mutter starben, gehören zu den Wesen, die nicht alleine den Weg ins Jenseits finden. Jizo- Figuren, das sind diese kleinen Figuren oft mit Lätzchen, oder einer kleinen Haube.. Man sagt sich dass besonders hier in Japan es viele Abtreibungen gegeben hat – eine andere Geschichte. – und deshalb auch so viele diese kleinen Figuren…das schlechte Gewissen….

JF Kennedy ein Berliner und Jesus ist ein Japaner . In Nordjapan natürlich, – weil dort leben sie angeblich wirklich noch hinter dem Berg…im kleinen Dorf Shingomura in der Präfektur Aomori. Ganz im Ernst: Es gibt wirklich eine solche Begräbnisstätte Kirisuto no Haka(キリストの墓) –und eine lokale Familie, die fest daran glaubt, von Jesus abzustammen. Es ist nämlich so: Mit 21 Jahren ging Jesus nach Japan, um dort den Shintō-Glauben zu studieren. Erst zwölf Jahre später machte er sich auf den Weg zurück nach Judäa. 

Wikipedia – Japan und Religion

SPRACHE TEIL 7 ..oder ? 

Japanische Schriftzeichen aus Japanisch für Anfänger..und gehörtem und usw .,.,..,..,.,.,.,.:.

Wer’s genauer wissen will , stellt fest, dass es sich sogar um drei verschiedene Schriften handelt -@h@- 

Kanji– die von China kommenden Schriftzeichen, und die sogenannten Kana ( jeweils 46 Zeichen ) bestehend aus Hiragana und Katakana ..!, und die Kanji kann man jetzt japanisch oder Chinesisch aussprechen und dann bedeuten sie was anderes und dann eben oft sogar noch mehrdeutig, je nach Klängen im Chinesischen ( Tonhöhe usw …wir erinnern uns..) und je nach Kombinationen mit anderen Zeichen.. 

Ursprünglich war das Hiragana(ひらがな) eine Frauenschrift: Nur Männer lernten die komplizierten chinesischen Zeichen, Frauen dagegen Hiragana, eine rein phonetische Schrift, die ursprünglich eine vereinfachte Form chinesischer Zeichen darstellte. Das war anscheinend irgendwie so eine Idee die Frauen vom  Arbeitsmarkt fern zu halten…und die Frauen machten aus der Not eine Tugend und entwickelten eine eigene Technik/Sprache. あ aい iう uえ eお oか kaき kiく kuけ keこ ko…..zum Beispiel…..Indem man den Wortstamm als Kanji und die Endungen in Hiragana schrieb, konnte nun das Japanische verständlich wiedergegeben werden.

Die Katakana-Schriftカタカナ ist wieder so eine Eigenart. Auch diese Silbenschrift ist eine Abwandlung der Manyogana und wurde ursprünglich von buddhistischen Mönchen verwendet, um Sinn und Aussprache der chinesischen buddhistischen Texte festzuhalten. Heute verwendet man sie fast ausschließlich für Fremdwörter, die meist aus dem Englischen, aber hier und da auch aus dem Deutschen oder Französischen stammen. Überraschend ist, wie viele Wörter aus anderen Sprachen entlehnt wurden, auch dann, wenn es bereits ein japanisches Wort gab.

Der Reis beispielsweise heißt gohan. Dennoch wird oft das aus dem Amerikanischen importierte raisu verwendet. Kare Raisu klingt einfach schicker als das japanische Pendant für Curry Reis.

Wie unterschreiben Japaner? Gar nicht. Sie benutzen einen Stempel, den hanko(判子 oder inkan印鑑). Er hat die Größe eines Daumennagels und wird individuell geschnitzt. Der Stempelabdruck gilt als Unterschrift.  

Andere Geschichte: Bis zur Mitte der 1860er Jahre, also unter den Shōgunen, war es Bauern, Kaufleuten und vielen anderen Angehörigen der niederen Schichten verboten, einen Familiennamen zu tragen. Beispiele für Familiennamen :  Tanaka田中 (mitten in den Feldern) – Mag ich wegen den Zeichen Feld/Mitte…es ist so schön nachvollziehbar  / dann Kobayashi小林 (kleiner Wald) auch nicht schlecht oder? Problematisch ist, dass viele Zeichen zwei verschiedene Aussprachemöglichkeiten haben, so dass zwei Namen bei gleicher Schreibung eventuell völlig unterschiedlich klingen. Allein aus der Visitenkarte kann man daher nicht immer den korrekten Namen erschließen.

テニスコート[ tenisukōto ] Tenniscourt / シンセサイザー[ shinsesaizā ] Synthesizer….

für meine Kollegen als Beispiel Zyanose : Da ist nicht viel Unterschied oder?……chianoze – チアノーゼ  

Und die Vebindung Österreich zu Japan mal nicht über die Musik sondern über den Alpinismus. Wenn wir schon über Anglizismus reden, was ist dann das ?

Der Haken [hāken]ハーケン Jodler [yōderu]ヨーデル Pickel [pikkeru]ピッケル Rucksack[ ryukkusakku] リュックサック Schlafsack [shurafu]シュラフ 

Beispiel zu L :  Die Toilette ist toiru, und aus dem englischen »flight« (Flug) wird ein »fright« (Furcht),  😳

irgendwie lustig da sie ja das l in ihrem Vokbular nicht haben und da der Rest eine Silbensprache ist und da „r“ also dementsprechend nicht alleine da stehen kann aus Pickel ein [Pickeru]wird, oder  aus Golf [Gorufu] ( also nochmals „l“ ist gleich „ru“  und „f“ Singular gibt es nicht sondern nur als Silbe „für“  – also klar Gorufu..ab jetzt keine Schwierigkeiten mehr mit Japanisch oder ?? ) also japanisch, bei der jede Silbe mit einem »a«, »i«, »e«, »o« oder »u« endet –die einzige Ausnahmen sind Silben, die auf »n« auslauten, andere einzeln stehende Konsonanten existieren nicht . Es wird deshalb ein »o« oder ein »u« angehängt. Aus »My name is« beispielsweise wird  »Mai neemu issu«… und bezüglich Pickel und Schlafsack und Alpinismus …da sieht man , dass Japan zu 65 bis 70% aus Bergen und Wäldern besteht….es geht also auch hier recht Hinterwäldlerisch zu….und die Assoziationen mit Edelweiß und Heimat sind jetzt vielleicht etwas besser nachvollziehbar..

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Edelweiß -[ēderuwaisu] エーデルワイス          Edelweiß

Tag 12  in Japan

OSAKA

»Was ein Exzentriker ist, weiß man erst, wenn man einem japanischen Exzentriker begegnet ist.«

 »Nicht alle Japanerinnen sind schön. Aber wenn eine mal schön ist, können alle anderen einpacken.« …irgendwo,irgendwann gelesen 

Ōsaka, die second big City in Japan. Wie es sich halt immer mit der zweitgrößten Stadt eines Landes verhält. London/Manchester oder Wien/Graz ….der,die Zweite will sich durch irgendwas abheben, hervortun. Wie haben die Männer geheißen welche als zweites am Mond waren, wer hat als Zweiter den Ärmelkanal überflogen…interessiert kein Schwein mehr! Ha !  Wer hat als erster die Sitarklänge in die Pop und Rockmusik eingeführt? Jeff Beck, George Harrison oder gar Brian Jones von den Rolling Stones ? Who Knows ? ;-))

Na wer ?

Zum einen sind es hier die sogenannten Lolitas …, welche hier vor Jahren ganz stark vertreten waren. Aus Gebrauchsanweisung für Japan ..Eine große Fraktion unter den Harajuku Girls machen schon seit rund dreißig Jahren die sogenannten Lolitas aus. Die erste Begegnung mit einer Lolita macht den Unvorbereiteten verlegen: Da steht eine junge Frau, von Kopf bis Fuß in Pink gekleidet, komplett mit Spitzenhäubchen und aufgerüschten Söckchen. Wo eine Stickerei hinpasst, ist auch eine hingestickt, mit Vorliebe Blümchen-oder Erdbeermotive. Da fragt man bzw. Mann sich sofort: Was soll das denn?! Machen sich hier Mädchen zu ihrem eigenen Klischee? Wird gar gedankenlos mit pädophilen Phantasiebildern gespielt? Tatsächlich ist einer Lolita ziemlich schnuppe, was irgendwer von ihr denkt..Lolita-Regeln auf den Punkt, die in der Szene eh schon als ungeschriebene Gesetze gelebt wurden. Mal geht es um die Körperhaltung (» Die Handtasche wird immer mit beiden Händen vor dem Körper getragen«), oft um die geistige Haltung: ›Lolitaing‹ muss auf jeden Fall als ganzheitlicher Lebensstil verstanden werden und sich so vom vulgären Cosplay, dem reinen Verkleiden, deutlich abgrenzen.

…..Vorliebe Blümchen-oder Erdbeermotive. Da fragt  Mann sich sofort: Was soll das jetzt ?! Machen die sich hier zu ihrem eigenen Klischee? Wird gar mit pädophiler Phantasie gespielt? Wer Kamikaze Girls gesehen hat, wird eine Lolita nie wieder als konteremanzipatorischen Modefreak abtun. …

Dann stehen sie hier auf den Rolltreppen rechts.. und nicht links wie in Tōkyō…no…also Tōkyō und Ōsaka sind sich nicht ganz grün. Ich mache hier eine Snacks/Food Tour , denn angeblich ist Osaka > Japans Küche< und der Guide kann nicht aufhören zu betonen wie stark der Unterschied zwischen Tōkyō und Osaka ist. Tags darauf dasselbe auf der Free Walking Tour… beide Guides haben übrigens einige Jahre in Amerika gelebt und reden ganz gut distanziert über Japan usw….

MANGA

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Ich lerne einen Israeli kennen und und er ist ein sogenannter OTAKU. Das war früher die Bezeichnung für..einen, der nur zu Hause rumsitzt, meistenteils natürlich vor dem Computer. Die Bedeutung des Wortes hat sich vollkommen gedreht. Es bedeutet jetzt Experte für etwas sein……..zum Beispiel für Mangas. Da kenne ich mich leider nicht aus, erfahre jedoch dass hier in Osaka Live Shows stattfinden  wo die Geschichten aus den Manga Serien nachgespielt werden…und dort gehen dann halt alle Fans, Freaks, Otakus hin….und so einer wie ich würde dort nur aber sowas von Bahnhof verstehen….

Aber von Grave of the Fireflies und Chihiros reise habe ich sogar die DVD zu Hause..

Apropos Kunst… Manga und Film..ich bin zuletzt beim China – Blog  einen Link für  Tiger und Dragon schuldig geblieben..und wie es der Zufall so will ist hier Arashyama der Shrine/Tempel mit den unglaublich schönen Bambus als Film – Location verwendet worden.

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Tiger Und Dragon als Symbol für Yin/Yang

….und die Tanzszene…von der ich geschrieben habe…

Tag 13  in Japan

HAKONE

….ist sowas wie die Grüne Spielwiese vor Tōkyō….Erholungsgebiet……

Der Plan…I  would like to see Fuji San . Daraus wird wohl nichts. ☔️ Regen. Der Fuji ist „ very shy“ habe ich mir sagen lassen.  Das ist so eine Geschichte. Wenn man in Equador war muss man den Cotopaxi gesehen haben, in Nepal den Mount Everest, und hier will man halt den Mount Fuji sehen..leider nein…wies aussieht…apropos…Wetter…? Ich erfahre dass es eigentlich nur März bis Mai und im Oktober Sinn macht Japan zu bereisen, im Juni soll es angeblich Zwetschgengroße Regentropfen geben…auch ein Erlebnis…und im Sommer unerträglich schwül und heiß sein und im Winter saukalt. Nur für diejenigen welche planen….korrigiere mich . Mein Freund Ledge hat mir geschrieben Im Jänner und Februar ist es zwar saukalt, die Sonne scheint angeblich so gut wie nie aber Der PULVERSCHNEE……..

Der Weg ist diesmal das Ziel wie es scheint und nicht der Berg an sich. Nach 275/kmh mit dem Shinkansen jetzt im Bummelzug leicht bergauf in das Erholungsgebiet ( laut Broschüren unserer Gegend nicht unähnlich ) und ja ich übernachte wieder in einem RYOKAN wiederum leicht gestresst, aber eigentlich könnte es mir auch egal sein, weil irgendwas mache ich ja natürlich sicher falsch, so schnell ist meine Lernkurve dann doch nicht….

Tags darauf , Fuji – San ist gnädig…..

..ab Tag 14 in Japan

TŌKYŌ 

…..der Business Look von Japan hat mich wieder…. ich bin hier fünf Tage..wieder viel zu kurz..für die Größte Stadt der Welt. Stadt? Oder doch Bezirk? Angeblich ist Tōkyō gar keine Stadt laut Free Walking Tour , sondern ein Bezirk aus zusammengeschlossenen Städten..Ginza, Shibuja,usw… Rechere durchführen… mache auch den üblichen Touristen Blödsinn und besuche zum Beispiel das Roboterrestaurant, im TripAdvisor ganz weit oben als ein Muss apostrophiert..so was von einem Schwachsinn. Genial hingegen die Hinteren Gassen in Shibuja und Shinjuku wo angeblich die

Yakuza das sagen haben soll..apropos Die Yakuza sind an sich erst einmal nicht verboten, weshalb viele auch eine offizielle Adresse haben und unter ihrem Namen auftreten, wenn sie legale Geschäfte betreiben…Ein Schelm wer hier anders denken möge….Ihr niederer Status korreliert mit dem Kartenspiel.  Der Ausdruck ya-ku-za steht für die Zahlen 8-9-3, eine schlechte Kartenkombination im japanischen Kartenspiel Hanafuda. Wie wenig sie sich verstecken müssen, zeigt die Tatsache, dass die Sie jedes Jahr an Halloween ein Kinderfest veranstalten und Süßigkeiten verteilen. Eine offizielle Adresse, da nicht illegal –  zum Beispiel: Yamaguchi-gumi(山口組) (ca. 23400 Mitglieder) Chef: Shinobu Tsukasa Offizielle Adresse: 4-3-1 shinohara-honmachi, Nada-ku, Kobe-Shi

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Ich habe mir ja eingebildet Ich möchte in Japan in einem Ryokan übernachten, – geschafft. In einem Kapselhotel werde ich beim zurück fliegen mich auch noch kurz einquartieren – da der Weiterflug erst 18 Stunden später möglich ist – auch das fast geschafft . Zu einem Love Hotel habe ich es mangels einer Partnerin – leider nicht geschafft. Und alleine dort einchecken wollte ich dann doch auch nicht. Was sind Love Hotels.. das sind Möglichkeiten  sich zu treffen wenn es zu Hause bei Mam und Dad zu eng wird…( Platzmangel und Privatsphäre in Tōkyō…) und natürlich dann vieles mehr..und wie soll es in Japan auch anders sein …die Zimmer sind alle verschieden „ dekoriert“….kurz ein paar Worte zur Liebe…keiner möchte als übrig gebliebener Weihnachtskuchen enden.

Das Bild vom kurisumasu keki ( Katakana-Entsprechung zu Christmas cake – wir haben dazu gelernt…) Ein Weihnachtskuchen sollte spätestens am 24. (Dezember) gegessen werden. Die Umsetzung dazu…Wer mit 25 noch nicht verheiratet ist, ist über dem  Verfallsdatum / Yoghurt.. es ist auch in China so, wobei die dort den Zeitraum mittlerweile erweitert haben…31.12…New Year… ob das hier auch so ist ?? I don’t know.. als Mediziner und Gott sei Dank nicht >  Blut Depot Beauftragter < ist natürlich auch diese Geschichte interessant.

Auf den Anmeldeformularen professioneller Heiratsvermittler ist die Angabe der Blutgruppe oft Pflichtfeld. Eine kurze Stichprobe ( Achtung Semantik ) Träger der Blutgruppe A (z. B. George Bush sen., Jet Li, Adolf Hitler, Britney Spears) gelten als verbissene, unsichere Perfektionisten. In Gruppe B (Akira Kurosawa, Tom Selleck, Leonardo DiCaprio, Luciano Pavarotti) finden sich leidenschaftliche Kreative mit Hang zum Narzissmus. AB-Bluter (Jackie Chan, John F. Kennedy, Marilyn Monroe, Mao Zedong) gelten als kühle, aber nachtragende Logiker. Unter Typ 0 (Michail Gorbatschow, Ronald Reagan, Elvis Presley, Al Capone) finden sich geborene Führungspersönlichkeiten mit allen positiven und negativen Eigenschaften, die man mit solchen verbindet. (aus Gebrauchsanweisung für Japan )

Kōen-debyuu. Kōen ist das japanische Wort für Park, den zweiten Teil können wir mittlerweile  herleiten: das Debüt. Na, wird schon. Das Parkdebüt ist angeblich > das  < Angstthema für viele junge Mütter. Es ist der Tag, an dem sie zum ersten Mal mit ihrem Baby oder Kleinkind in den lokalen Park gehen werden. Es gibt angeblich Bücher mit riesigen Verkaufszahlen um die nun frisch gebackenen Mütter auf die Kinderplatz und Gladiatoren – Arena vorzubereiten. Ein Sumo Kampf ist angeblich ein Kindergarten dagegen. dort werden sie auf andere Mütter treffen – Weibliche Dirty Harrys…. Zitat: Wer zu keiner Clique Zugang findet, kann sich gleich einen anderen Park suchen. Unter anderem gilt es für Frau und Kind, die richtige Kleidung auszuwählen. Man darf sich nicht zu heruntergekommen präsentieren, aber auch keinen Neid hervorrufen. Die richtigen Gesprächsthemen und die richtigen Worte wollen ebenfalls vorsichtig gewählt sein.

Ich Klemme mich dahinter ein Sumo Trainingscamp besuchen zu können. Es klappt. Während des Trainings darf nur , gehockt, geschwiegen, aber ( ohne Blitz natürlich ) fotografiert werden. Von den Ringern wird erwartet, dass sie die Werte und Würde des Sumo ganzheitlich und immer und überall vertreten, nicht nur im Ring. Ein Sumo-Ringer, japanisch rikishi, hat sich in der Öffentlichkeit traditionell zu kleiden und anständig zu benehmen. Wehe wenn nicht- wieder einmal . Ein Rikishi, der in westlicher Kleidung gesichtet wird – Wehe ihm. Herr Hiroshi Komeni  ( hat mich dorthin gebracht ) überreicht mir zum Abschluss noch seine Visitenkarte. Ich verbeuge mich höflich, weiß natürlich wieder nicht wie tief ich sollte, wie oft usw.. betrachte die Karte aber mit Respekt und stecke sie nicht achtlos in die Gesäßtasche…großer Fehler…. Visitenkarte ist gleich „alter Ego“ und mit Achtsamkeit zu behandeln .

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Nachdem ich hier in Tōkyō  mich einige Tage wie ein streunender Hund verhalten habe , mein Fuß nur mehr zeitweilig weh tut , zum Abschluss noch ein paar Fotos vom Skytree. Gott sei Dank gibt es Mapsme als App. Also dank dieser App habe ich meinen gesuchten Fotospott letzten Endes – gefunden. Zum Abschluss für meinen Tōkyō Aufenthalt Fotos vom Skytree. ..Diesen Foto – Spott kennen andere auch…und jeder will „Das Eine“ geniale Foto schießen dass ihn von den anderen abhebt 😉. Also jetzt zum mitschreiben für die Fotografen.. Nein , ich erzähle einfach kurz mal  wie zum Beispiel diese Fotos entstanden sind. ..ich habe hier mit Belichtungsreihen fotografiert, dann den Graufilter hin und wieder verwendet um längere Verschlusszeiten zu bekommen, wegen der Reflexion im Wasser , dann mit dem Zoom herumgespielt, das heißt  zum Beispiel @10 Sekunden nach ein paar Sekunden gedreht um eine Dynamik zu erzeugen, und dann mit Belichtungsreihen eben aus diesen Aufnahmen ein klassisches HDR Bild gemacht ( Software/ easy / kann jeder / ) ..und wie gesagt und nur so nebenbei…trotz App habe ich mich verlaufen..natürlich habe ich trotzdem einmal genau 180Grad verkehrt den Weg eingeschlagen…., und für Fotografen gibt es natürlich auch Apss über Sonnenstand und blaue und goldene Stunde..und hier hat es genau gepasst dass die Sonne hinter dem Tower untergegangen ist und somit der Skytree sich schön im Wasser hätte spiegeln können wäre es windstill gewesen…

So zuerst die ungeplanten Fotos , wo ich mich natürlich trotz all der Vorbereitung und Mapsme verlaufen habe -180° in die verkehrte Richtung. Wenn Orientierung ein sekundäres Geschlechtsmerkmal sein sollte, dann muss ich mich dringend mal untersuchen lassen…wegen dem Bein muss ich ja eh mal nachsehen lassen…

dann dort wo ich eigentlich hin wollte…

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Das ist halt wenn man alleine reist und an einem Nachmittag in Tokyo vor der  Abreise am nächsten Tag nichts anderes zutun hat als so einen blöden Turm zu fotografieren.

EPILOG 

Am Weg zum Narita Flughafen kurz noch diese Geschichte aus Gebrauchsanweisung für Japan..Eine Narita-Scheidung bedeutet: ( mittlerweile ein Synonym für frisch geschieden) Die Frischvermählten haben sich schon in den Flitterwochen derart in den Haaren gelegen, dass es unmittelbar nach dem Rückflug zum Scheidungsrichter ging.

Also meine Trennung von Japan ist mit Schwermut verbunden. Einerseits wird mir jetzt schmerzhaft bewusst dass ich mich zum letzten Abschnitt meiner Reise hin zu bewege, und zum Anderen  hat mich  Japan sehr überrascht.

Ich lade dies jetzt hoch, das Internet ist ziemlich mies hier ….ich hoffe alles funktioniert.. und jetzt …dann bis bald…

Christian

8 Gedanken zu “Edelweiß -[ēderuwaisu] エーデルワイス

  1. Bin ich da froh, dass ich zu den Typen mit Blutgruppe B gehöre, die sind mir nämlich sympatischer als die bei A aufgelistet sind 😉 . Egal, die Fotos der letzten Beiträge lassen mich einfach nur beeindruckt zurück. Man kann stundenlang blättern, lesen und bekommt von dir noch spielerisch Wissen vermittelt inklusiver musikalischer Untermalung. Danke dafür.

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